Obwohl man gegen Borussia Dortmund zweifelsohne verlieren kann und auch eine 0:4-Niederlage gegen den Vize-Meister und Champions-League-Finalisten der letzten Saison nicht als Blamage gewertet werden muss, hat die Auftaktpartie den Verantwortlichen des FC Augsburg doch noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass die Spielzeit erneut ganz schwierig wird.

Im Wissen darum halten Trainer Markus Weinzierl und Sportdirektor Stefan Reuter noch die Augen nach Verstärkungen offen, wobei letzterer aber zugleich im „Kicker“ klar macht, dass eventuelle Neuzugänge in den finanziellen Rahmen passen müssen: „Es fehlte generell ein Tick Entschlossenheit und ein Tick Qualität. Wir verfügen über eine ordentliche Mannschaft, mehr Qualität im Kader schadet allerdings nie – nur muss die für uns eben auch finanzierbar sein.“

Insbesondere für die Innenverteidiger, für die unverändert der vereinslose Alexander Madlung (zuletzt VfL Wolfsburg) ein Thema ist, soll noch eine Alternative kommen und vor allem für den Angriff, indem ein gleichwertiger Ersatz für Sascha Mölders und damit auch die Option, mit zwei Spitzen zu spielen, fehlt.

Bei der Stürmersuche soll nun laut der „Basler Zeitung“ Raul Bobadilla ins Visier des FCA gerückt sein. Der 26 Jahre alte Argentinier, der einst für Borussia Mönchengladbach in 59 Bundesliga-Spielen acht Tore erzielte, ist beim FC Basel wegen einiger Undiszipliniertheiten in Ungnade gefallen und würde wohl die Freigabe erhalten. Augsburg soll nach Informationen der „Basler Zeitung“ jedenfalls schon Kontakt zu Bobadilla aufgenommen haben, für den Basel aber erst im Januar drei Millionen Euro an die Young Boys Bern überwiesen hat. Für viel weniger wird der Schweizer Meister den bulligen Angreifer nun kaum ziehen lassen.

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