Kurz vor dem Ende zerstörte Patrick Herrmann mit seinem Treffer zum 1:1 die Hoffnung der Fans und Verantwortlichen des FC Augsburg auf den zweiten Saisonsieg. Durch das Remis bleibt der FCA Tabellenletzter und hat nun schon sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und selbst der Relegationsplatz ist bereits fünf Zähler entfernt.

Kein Wunder, dass angesichts dieser Bilanz auch Trainer Markus Weinziel mehr und mehr in die Kritik rückt. Zwar steht die Mannschaft geschlossen hinter dem im Sommer vom SSV Jahn Regensburg gekommenen Fußball-Lehrer, wie der kollektive Lauf zur Bank nach Sascha Mölders‘ Führungstor gegen Gladbach zeigte, doch auf Dauer werden auch Weinzierl nur Siege retten können.

Während die Spieler auch nach der Partie verbal nachlegten und sich klar für ihren Coach aussprachen, erhielt Weinzierl auch von Manager Jürgen Rollmann Rückendeckung: „Wir werden den Weg genauso weitergehen. Von den Verantwortlichen haben sie keinen Satz gehört, der gegen den Trainer gerichtet war. Wir werden die Mannschaft stärken – und das tun wir mit Markus Weinzierl. Er hat einen Dreijahresvertrag. Wir stehen voll und ganz hinter dem Trainer.“

Geht es indes auch in der englischen Woche beim VfB Stuttgart schief und bleibt ein Erfolg im anschließenden Heimspiel gegen den SC Freiburg aus, könnte der Zug für den FCA auch aufgrund der dann wartenden Aufgabe mit dem FC Bayern München schon früh abgefahren sein, egal ob mit oder ohne Weinzierl.

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