Rund um den FC Bayern München und die vor allem die Transferaktivitäten des designierten deutschen Meisters ranken sich schon seit Wochen, genauer gesagt seit Bekanntgabe der aufsehenerregenden Verpflichtung von Pep Guardiola als neuem Trainer im Januar, unzählige Spekulationen.

Zwar betonte Bayern-Präsident Uli Hoeneß erst unlängst im „Kicker“, dass nicht mit vielen neuen Spielern, sondern womöglich nur einem oder zwei Neuzugänge zu rechnen sei, aber dennoch brodelt die Gerüchteküche natürlich weiter. Aktuell vermeldet beispielsweise die italienische „Tuttosport“, dass die Bayern die Fühler nach Edinson Cavani vom SSC Neapel ausgestreckt haben sollen.

Der uruguayische Nationalspieler ist zwar sicherlich ein Angreifer von internationalem Top-Niveau, doch ist nicht davon auszugehen, dass der FC Bayern die von Neapel aufgerufenen 70 Millionen Euro für den Stürmer bezahlen wird. Auch die Spekulationen, dass im Gegenzug Anatoliy Tymoshchuk und Mario Gomez nach Neapel wechseln und die Ablöse deutlich reduzieren könnten, darf man getrost ins Reich der Fabel verweisen, zumal Tymoshchuks Vertrag im Sommer ausläuft und somit auch keine Verrechnung mit einem anderen Transfer möglich wäre.

Unterdessen hat Nils Petersen unabhängig von möglichen neuen Stürmern keine Zukunft an der Isar. Der derzeit an den SV Werder Bremen verliehene Angreifer betonte nun in der „Syker Kreiszeitung“ nochmals, in jedem Fall in Bremen bleiben zu wollen, selbst wenn der SV Werder absteigen sollte: „Mit dem Gedanken beschäftige ich mich gar nicht. Wir wollen jetzt so schnell wie möglich alle Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. Ich bin aber so ein Fanatiker, der sagt: Wenn man die Suppe mit eingebrockt hat, muss man sie auch auslöffeln.“

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