Als Claudio Pizarro im Sommer seinen Wechsel vom SV Werder Bremen zum FC Bayern München bekannt gab, warf dieser Transfer zunächst Fragen auf, da die Bayern mit Mario Gomez und dem ebenfalls neu verpflichteten Mario Mandzukic bereits über zwei Mittelstürmer von gehobenem Format verfügten, aber nur ein Angreifer im System von Trainer Jupp Heynckes vorgesehen ist.

Zur Winterpause fällt die Bilanz von Pizarro dennoch ordentlich aus. Zwar traf der mittlerweile 34 Jahre alte Angreifer bei seinen zehn Einsätzen in der Bundesliga nicht, doch im DFB-Pokal gelangen dem Peruaner drei Treffer in zwei Spielen und in der Champions League markierte Pizarro ebenfalls drei Tore bei vier Einsätzen.

Nichtsdestotrotz ist fraglich, ob Pizarro seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag in München noch einmal verlängern wird und ob die Bayern überhaupt Interesse daran haben, dem Routinier ein neues Arbeitspapier anzubieten. Eine Entscheidung wird vermutlich schon relativ zeitnah fallen, um beiden Seiten die Planung zu erleichtern.

Sorgen muss sich Pizarro um seine Zukunft indes keine machen, verlautet doch bereits jetzt aus Spanien, dass sich Betis Sevilla mit der Verpflichtung der Nummer drei im Angriff des FC Bayern beschäftigen soll. Doch ob Pizarro zum Ende seiner Karriere hin noch einmal zu einem Mittelklasse-Verein wechseln möchte, ist zumindest fraglich.

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