Beim 2:4 im Supercup gegen Borussia Dortmund saß Luiz Gustavo 90 Minuten lang nur auf der Bank und musste zusehen, wie der für 25 Millionen Euro vom FC Barcelona gekommene Thiago Alcantara auf der einzigen Sechser-Position im 4-1-4-1 von Trainer Pep Guardiola Gelegenheit bekam, sich zu empfehlen, was der Spanier allerdings nur bedingt nutzte.

Weil Bastian Schweinsteiger, der in Dortmund wegen Trainingsrückstandes nur spät eingewechselt wurde, und Javi Martinez, der aus dem gleichen Grund gar nicht zum Kader gehörte, ebenfalls Ansprüche auf die Rolle im Zentrum vor der Abwehr anmelden dürfen, darf man gespannt sein, wer sich letztlich durchsetzt. Dass dies Luiz Gustavo sein wird, ist alles andere als wahrscheinlich, weshalb im Umfeld des FC Bayern München weiterhin darüber spekuliert wird, dass der brasilianische Nationalspieler auch mit Blick auf seine WM-Chancen noch bis Ende August wechseln wird.

Interessenten gibt es jedenfalls einige. Neben dem VfL Wolfsburg, der über Manager Klaus Allofs bereits vorgefühlt hat, soll laut der britischen „Sunday People“ nun auch der FC Chelsea Ernst machen und bereit sein, 15 Millionen Pfund Ablöse zu bezahlen. Die Blues snd aber nicht der einzige ausländische Klub, der Luiz Gustavo gerne hätte. Aus Italien verlautet, dass mit dem AC und Inter Mailand zwei große Klubs am 26-Jährigen interessiert sein, die nach dürren Jahren wieder eine echte Spitzenmannschaft aufbauen wollen und dafür ebenfalls dazu bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen.

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