Obwohl es für den SC Freiburg in dieser Saison nach dem überraschenden fünften Platz am Ende der vergangenen Spielzeit nicht wirklich rund läuft, gibt es beim Sportclub einige Lichtblicke. Dazu zählt fraglos Matthias Ginter, der seine starke vergangene Saison bestätigt hat und sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung aus einer meist allenfalls durchschnittlichen Freiburger Mannschaft herausgestochen ist.

Nur zu verständlich, dass mittlerweile zahlreiche andere Vereine ein Auge auf den in Freiburg bestens ausgebildeten Defensiv-Allrounder geworfen haben, dessen Vertrag allerdings noch längerfristig läuft. Wie lange, gibt der SC Freiburg bei seinen Spielern generell nicht bekannt, doch ist davon auszugehen, dass Ginter mindestens noch bis 2016 gebunden ist.


Ein Hindernis ist für finanzkräftige Vereine aber selbst ein langer Vertrag nicht, sodass in den kommenden Monaten erneut Offerten für den U21-Nationalspieler eintreffen werden. Und das offenbar mit ganz prominenten Absendern. Denn während das Interesse von Borussia Dortmund und von Bayer Leverkusen schon set längerem als sicher gilt, soll nach Informationen der „Sport Bild“ nun auch der FC Bayern München ein Auge auf den 19-Jährigen geworfen haben.

Ginter selbst bestätigte einen ersten losen Kontakt seines Beraters zu den Bayern, dementierte aber zugleich, dass bereits Gespräche stattgefunden haben. Ohnehin sollte sich der kopfballstarke Rechtsfuß einen Wechsel nach München gut überlegen. Aufgrund der großen Konkurrenz beim Rekordmeister ist Spielpraxis sicher nicht garantiert. Jan Kirchhoff, der gerade nach nur einem halben Jahr mit sieben Kurzeinsätzen zum FC Schalke 04 weitergezogen ist, sollte da ein warnendes Beispiel sein.

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