Nachdem David Alaba in der vergangenen Woche im Testspiel bei der SpVgg Unterhaching nach drei Monaten Pause erstmals wieder auf dem Platz stand und heute sogar zum Kader der österreichischen Nationalelf für das Spiel im Rahmen der WM-Qualifikation gegen Kasachstan gehört, dürfte der Konkurrenzkampf in der Defensive des FC Bayern München schon bald richtig Fahrt aufnehmen.

Weil Alaba, sofern er an seinen starken Leistungen der vergangenen Rückrunde anknüpfen kann, auf der linken Seite gesetzt sein sollte, kann Holger Badstuber wieder auf seine bevorzugte Position in der Innenverteidigung zurückkehren, womit dann dort mit Jerome Boateng, Dante, Daniel van Buyten und eben Badstuber gleich vier Hochkaräter um zwei Plätze rangeln.

Links dagegen dürfte Alaba die Nase klar vor Diego Contento haben, wobei auch auf der linken Abwehrseite der Konkurrenzkampf bald noch einmal befeuert werden könnte, sofern ein Bericht des englischen „Mirror“ einen wahren Hintergrund hat. Demnach soll neben dem FC Chelsea auch der FC Bayern Interesse an Senad Lulic von Lazio Rom haben.

Der bosnische Linksverteidiger gilt auf seiner Position als einer der veranlagtesten Profis überhaupt und könnte Rom trotz bis 2016 laufenden Vertrages schon bald in Richtung eines europäischen Spitzenklubs verlassen. Ob das Interesse des FC Bayern tatsächlich besteht, ist zwar offen, doch könnte der deutsche Rekordmeister für die linke Abwehrseite durchaus nach Verstärkung suchen, sollte Alaba nicht wieder zu seiner alten Form finden. Zunächst genießt der 20 Jahre junge Österreicher aber das volle Vertrauen der Münchner Verantwortlichen.

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