Mit Arjen Robben, Franck Ribery, Toni Kroos, Thomas Müller und Xherdan Shaqiri ist der FC Bayern München im offensiven Mittelfeld überragend besetzt, doch weil im 4-2-3-1 von Trainer Jupp Heynckes nur drei Positionen für dieses Quintett zur Verfügung stehen, müssen zwei dieser Hochkaräter regelmäßig auf die Bank, sodass man fast glauben mag, dass Trainer Jupp Heynckes über das eine oder andere Wehwehchen eines Stars nicht ganz unglücklich ist, da ihm dadurch unangenehme Entscheidungen erspart bleiben.

Dass der FC Bayern noch einen weiteren Spieler für das offensive Mittelfeld hinzuholt, ist daher nicht wirklich zu erwarten, auch wenn die „Gazetta dello Sport“ den deutschen Rekordmeister mit dem brasilianischen Talent Felipe Anderson vom FC Santos in Verbindung bringt. Der 19-Jährige könnte alle drei Positionen in der Münchenr Offensivreihe besetzen, wäre aufgrund eines bis 2016 laufenden Vertrages aber kein Schnäppchen. Ohnehin dürften die Bayern kein konkretes Interesse an Felipe Anderson haben, nachdem die letzten Erfahrungen mit einem jungen Brasilianer, dem inhaftierten Breno, alles andere als gut waren.

Dass Felipe Anderson über kurz oder lang in Europa landet, ist aber dennoch zu erwarten, da neben den Bayern offenbar auch der VfL Wolfsburg, die Tottenham Hotspurs, Real Madrid und der AC Mailand ein Augen auf das Mittelfeldjuwel geworfen haben sollen.

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