Mit Dante hat der FC Bayern München im vergangenen Sommer einen neuen Innenverteidiger verpflichtet, der die Erwartungen übererfüllt hat und längst nicht mehr aus der Hintermannschaft des deutschen Rekordmeisters wegzudenken ist. Auf der linken Innenverteidigerposition dürfte der Kampf um den Stammplatz spannend werden, wenn Holger Badstuber nach seinem Kreuzbandriss in der neuen Spielzeit wieder zur Verfügung steht.

Halbrechts in der Viererkette duellierten sich in den vergangenen Wochen Jerome Boateng und Daniel van Buyten auf Augenhöhe, wobei Boateng auch in der neuen Spielzeit Ansprüche erheben wird, wohingegen van Buytens auslaufender Vertrag noch nicht verlängert wurde. Möglicherweise geschieht dies auch nicht mehr, obwohl der Belgier große Wertschätzung genießt. Doch mit bereits 35 Jahren ist van Buyten keine Lösung für die Zukunft und könnte deshalb schon im Sommer durch einen jüngeren Innenverteidiger ersetzt werden.

So ist es derzeit rund um die Säbener Straße ein offenes Geheimnis, dass die Bayern noch Ausschau nach einem rechten Innenverteidiger halten, der indes nicht Jan Kirchhoff heißt. Der vom 1. FSV Mainz 05 verpflichtete Kirchhoff ist zwar auch prädestiniert für die Positon rechts in der Innenverteidigung, wird sich aber zunächst wohl weit hinten anstellen müssen.

Stattdessen scheint Medienberichten aus Italien zufolge Angelo Ogbonna vom FC Turin ins Visier der Bayern gerückt zu sein. Der 24-Jährige, der das letzte seiner bislang fünf Länderspiele für die Squadra Azzura im September 2012 bestritt, gilt als veranlagter Defensvmann, dem eine große Karriere zugetraut wird. Allerdings soll auch Manchester United an Ogbonna, dessen Marktwert vom FC Turin nicht zuletzt aufgrund seines bis 2016 laufenden Vertrages mit rund 20 Millionen eingeschätzt wird, interessiert sein. Die optimale Lösung für die Bayern wäre der 1,91 Meter große Verteidiger mit nigerianischen Wurzeln für die rechte Innenverteidigerposition als Linksfuß aber wohl ohnehin nicht.

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