Seitdem der FC Bayern München im Januar die Verpflichtung von Pep Guardiola als neuem Trainer ab 1. Juli bekannt gegeben hat, wird rund um die Säbener Straße fleissig über mögliche Wunschspieler des Spaniers und folglich über eventuelle Neuzugänge des deutschen Rekordmeisters spekuliert.

Nachdem bislang vor allem Offensivkräfte gehandelt wurden, für die bei nüchterner Betrachtung im hochwertig besetzten Ensemble der Bayern aber eigentlich kein Platz ist, kursiert aktuell der Name Laurent Koscielny. Der Innenverteidiger vom FC Arsenal wäre eine Alternative zu Daniel van Buyten, dessen auslaufender Vertrag noch immer nicht verlängert wurde und zudem eine Absicherung für den Fall, dass Holger Badstuber nach seinem Kreuzbandriss länger benötigt als erhofft, um wieder zu seiner Top-Form zu finden.

Aktuell stehen für die kommende Saison neben Badstuber mit Jerome Boateng und Dante drei Innenverteidiger, die allesamt als feste Größen gelten, unter Vertrag. Zudem kommt mit Jan Kirchhoff vom 1. FSV Mainz 05 ein Defensiv-Allrounder, der als Lieblingsposition ebenfalls das Abwehrzentrum nennt. Sollte auch van Buyten noch bleiben, wäre wohl kein Bedarf da für einen weiteren zentralen Abwehrspieler, doch ist der Belgier bereits 35 Jahre alt und somit allenfalls noch eine Alternative für ein oder zwei Jahre.

Daher ist zumindest nicht ganz ausgeschlossen, dass sich die Bayern um Koscielny bemühen, zumal der 27 Jahre alte Nationalspieler Frankreichs laut „transfermarketweb.com“ von Guardiola sehr geschätzt wird. Guardiola soll demnach sogar planen, Koscielny einen Vertrag bis 2018 anzubieten.

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