Der Wechsel von Robert Lewandowski von Borussia Dortmund zum FC Bayern München ist offenbar perfekt. Zumindest wenn man den Aussagen von Lothar Matthäus, der sich gestern als Sky-Experte zu der seit Tagen heiß gehandelten Personalie äußerte, Glauben schenkt, wird der polnische Nationalstürmer über kurz oder lang für den deutschen Rekordmeister stürmen.

So berichtete Matthäus vor der Partie des FC Bayern gegen Schalke (4:0) davon, was ihm zu Ohren gekommen ist: „Ich war in dieser Woche ein bisschen unterwegs. Ich habe gehört, dass sich Lewandowski einig ist mit dem FC Bayern, bzw. das Management von Lewandowski. Nur der Zeitpunkt ist noch nicht bestimmt. Der Vertrag von Lewandowski bei Borussia Dortmund läuft 2014 aus. 2013 bekommen sie noch Ablöse, ganz sicher eine hohe Ablöse. Ich habe etwas von 25 bis 30 Millionen gehört. Oder er wechselt 2014 ablösefrei zum FC Bayern.“

Dabei äußerte Matthäus, diese Verpflichtung aus Sicht des FC Bayern durchaus nachvollziehen zu können: „Er ist ein Spieler, der, glaube ich, mehr ins System Pep Guardiola passt als Mario Gomez. Er hat letzte Woche in Leverkusen Pep Guardiola vorgespielt, wie man nicht nur vorne in der Spitze spielt, sondern auch von hinten kommt.“

In der Tat ist es so, dass Gomez im Vergleich zu Lewandowski der schwächere Kombinationsspieler ist. Zugleich stellt sich aber die Frage, ob sich die Bayern neben Mario Mandzukic und Gomez noch einen dritten Hochkaräter für nur eine Position im Angriff ins Boot holen wollen. Dass der auslaufende Vertrag von Claudio Pizarro verlängert oder Nils Petersen vom SV Werder Bremen zurückgeholt würde, wäre bei einer Lewandowski-Verpflichtung wohl ohnehin ausgeschlossen.

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