Obwohl Borussia Dortmund einem Wechsel von Robert Lewandowski zum FC Bayern München schon in diesem Sommer einen Riegel vorgeschoben hat, hofft der polnische Nationalspieler nach wie vor darauf, schon ab der kommenden Saison für seinen Wunschverein auf Torejagd gehen zu können.

„Ich glaube nicht, dass das eine definitive Entscheidung ist. Ich denke, das wird sich noch ändern“, so Lewandowski bei einem polnischen TV-Sender, doch realistisch betrachtet, wird der BVB den 24-Jährigen für den FC Bayern tatsächlich nicht mehr freigeben, was nicht heißen muss, dass auch ein Wechsel ins Ausland ausgeschlossen ist.

In München beobachtet man das Ganze sicherlich aufmerksam, zumal mit Mario Gomez ein eigener Angreifer vor dem Absprung steht. Obwohl von offizieller Seite verlautet, dass selbst bei einem Abgang von Gomez der Angriff mit Mario Mandzukic, Claudio Pizarro und auch Mario Götze gut aufgestellt sei, bemühen sich die Bayern hinter den Kulissen offenbar noch um einen echten Hochkaräter.

So verlautet aus England, dass die Bayern derzeit ein Angebot für Luis Suarez vorbereiten, der beim FC Liverpool allerdings noch einen Vertrag bis 2018 besitzt. Wegen einiger disziplinarischer Verfehlungen, die dem uruguayischen Nationalspieler lange Sperren einbrachten, ist Suarez auf der Insel aber nicht unumstritten und wäre womöglich einem Wechsel gegenüber nicht abgeneigt. Den britischen Medienberichten zufolge gilt der 26-Jährige jedenfalls als Wunschtrainer von Neu-Bayern-Trainer Pep Guardiola. Für die Verpflichtung des Angreifers müssten der Triple-Gewinner aber wohl schon ganz tief in die Tasche greifen und nach den 40 Millionen Euro für Javi Martinez im vergangenen Jahr einen neuen Rekordtransfer tätigen.

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