Obwohl Daniel van Buyten seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängern wird und damit zusammen mit Jerome Boateng und Dante sowie Neuzugang Jan Kirchhoff (1. FSV Mainz 05) vier gesunde Innenverteidiger im Kader des FC Bayern München stehen, mit denen der deutsche Rekordmeister fest planen kann, scheinen sich die Verantwortlichen nun doch noch nach einem Ersatz für den aufgrund einer erneuten Kreuzband-Operation bis ins Jahr 2014 ausfallenden Holger Badstuber umzusehen.

Während schon seit längerem ein bislang nicht konkretisiertes Interesse am französischen Nationalspieler Laurent Koscielny vom FC Arsenal im Raum steht, wird nun auch der Kameruner Nicolas Nkoulou von Olympique Marseille an der Säbener Straße gehandelt. Wie der französische TV-Sender „Infosport+“ denkt der FC Bayern über den 23-Jährigen ebenso nach wie der AS Monaco, wobei die geschätzte Ablöseforderung von 14 Millionen Euro keinen der beiden Klubs vor größere Probleme stellen würde.

Nkoulou gilt allgemein als mit der beste Innenverteidiger der Ligue 1 neben dem Brasilianer Thiago Silva von Paris St. Germain und hat seine Vorzüge vor allem im Kopfballspiel, was angesichts einer vergleichsweise geringen Größe von 1,80 Meter nicht unbedingt zu erwarten ist.

In der abgelaufenen Saison stand der 37-fache Nationalspieler in allen 38 Liga-Spielen für OM auf dem Platz und wurde lediglich einmal angeschlagen ausgewechselt. Für Marseille wäre ein Abgang von Nkoulou zweifelsohne ein herber Verlust, während der FC Bayern sein ohnehin schon exquisit besetztes Aufgebot noch einmal aufwerten würde.

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