Mit Spannung wurde der Tag erwartet und am gestrigen Montag war es nun soweit: der FC Bayern München hat Pep Guardiola offiziell als neuen Trainer vorgestellt und weit über 200 Journalisten aus aller Welt waren gekommen, um den ersten Auftritt des Spaniers als Coach des deutschen Rekordmeisters
zu erleben.

Und Guardiola hinterließ auf Anhieb einen sehr positiven Eindruck und wirkte so, als wäre ihm die Aufregung aufgrund seiner Person etwas peinlich: „Es wäre arrogant zu sagen, dass nun bei Bayern München eine neue Ära beginnt“, so der 43-Jährige, der in bestem Deutsch auch viel Lob für Jupp Heynckes übrig hatte: „Ich versuche, das hohe Niveau meines Vorgängers fortzusetzen.“ Und weil zuletzt alles hervorragend gepasst hat, will Guardiola bei weitem nicht alles auf den Kopf stellen: „Wir wollen nicht Dinge nur um der Änderung willen ändern. Wenn eine Mannschaft vier Titel gewonnen hat, müssen wir nicht viele Wechsel machen.“

Dass er mit dem FC Bayern immer Favorit ist, weiß Guardila natürlich und wird ihm auch beim Blick auf die Wettquoten der Buchmacher bewusst, die die Münchner als absolute Top-Favoriten mit deutlichem Abstand zu Borussia Dortmund sehen.

Ob Emre Can kommende Saison unter Guardiola arbeiten wird, ist derzeit alles andere als gewisst. Fakt ist, dass der U-21-Nationalspieler aufgrund der enormen Konkurrenz im zentralen Mittelfeld kaum Chancen auf regelmäßige Einsätze haben wird. Deshalb ist weiterhin eine Ausleihe im Bereich des Möglichen, wobei nach Eintracht Frankfurt laut „Kicker“ nun auch der FC Augsburg die Fühler nach Can ausgestreckt hat.

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