Mit seinem herrlichen Tor per Fallrückzieher zum vorentscheidenden 2:0 beim 3:0 in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den SV Sandhausen ist Ciprian Marica wohl ein heißer Kandidat auf das Tor des Monats Oktober und zumindest in diesem Zusammenhang vorübergehend im Mittelpunkt.

Nach seinem Startelf-Einsatz im Pokal wird Marica in den kommenden Spielen in der Bundesliga und der Champions League mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder auf der Bank Platz nehmen müssen, da im gewohnten 4-2-3-1 des FC Schalke 04 nur Platz für einen echten Stürmer ist und diese Position fest an Klaas-Jan Huntelaar vergeben ist.

Nach dem starken Auftritt gegen Sandhausen machte Marica keinen Hehl daraus, mit seinen aktuellen Situation nicht glücklich zu sein: „Ich bin immer froh, wenn ich meine Chance bekomme und der Mannschaft helfen kann. Ich fühle mich nicht wohl damit, kaum zu spielen.“

Deshalb denkt der 27 Jahre alte Rumäne an einen baldigen Abschied, auch wenn die Verantwortlichen auf Schalke aktuell ausschließen, im Winter Spieler abzugeben, wofür Marica durchaus Verständnis aufbringt: „Ich verstehe das Sys­tem und den Trainer. Wir gewinnen jedes Spiel, er macht alles richtig. Ich habe kein Problem mit ihm, den Kollegen und dem Klub.“

Wenn sein Vertrag am Ende der Saison ausläuft, wird Marica aber kaum in Gelsenkirchen zu halten sein, auch wenn er sich gegenüber dem „Kicker“ sehr zurückhaltend äußert: „Wir werden sehen, was nächstes Jahr passiert.“

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