Beim FC Schalke 04 laufen zum einen die Vorbereitungen auf die enorm wichtigen Play-Offs zur Champions League, in denen die Königsblauen nun kurzfristig auf PAOK Saloniki anstatt auf das von der UEFA ausgeschlossene Metalist Charkiw treffen, und zum anderen sucht Manager Horst Heldt auch noch nach Verstärkung für die linke Außenbahn, wo der überraschende Abgang von Michel Bastos eine Lücke hinterlassen hat.

Christian Clemens deutete am ersten Bundesliga-Spieltag gegen den Hamburger SV zwar an, über großes Potential zu verfügen, doch alleine auf den aus der zweiten Liga vom 1. FC Köln gekommenen U21-Nationalspieler wollen sich die Schalker Verantwortlichen offenbar nicht verlassen.

Vielmehr ist nach einigen Absagen unter anderem von Xherdan Shaqiri und Sidney Sam bzw. deren Klubs Bayern München und Bayer Leverkusen nun der Schweizer Nationalspieler Valentin Stocker in den Blickpunkt gerückt, der den FC Basel wohl für rund sechs Millionen Euro verlassen könnte. Eine Summe, die Schalke auf jeden Fall noch drücken möchte. Ohnehin ist nicht mit einer schnellen Entscheidung zu rechnen, dürfte eine Investition in dieser Größenordnung doch nur möglich sein, wenn der Einzug in die Gruppenphase der Champions League gelingt. Ob der Wechsel über die Bühne geht, könnte sich somit erst kurz vor dem Stichtag am 31. August entscheiden. Zwischen Stocker und Schalke soll Medienberichten zufolge indes schon alles klar sein.

Nicht wechseln darf derweil Teemu Pukki, der zwar hinter Klaas Jan Huntelaar und Neuzugang Adam Szalai nur noch Angreifer Nummer drei ist, aber dennoch in den Planungen von Trainer Jens Keller eine Rolle spielt. Deshalb hat Schalke laut „Kicker“ auch ein Angebot von Celtic Glasgow für den Finnen abgelehnt.

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