Rund um den 1:0-Erfolg des FC Schalke 04 am Mittwoch gegen Olympiakos Piräus, mit dem die Mannschaft von Trainer Huub Stevens den Einzug ins Achtelfinale der Champions League perfekt gemacht hat, herrschte in Gelsenkirchen mächtig Aufregung um Torjäger Klaas-Jan Huntelaar.

Auslöser waren Aussagen von Ex-Profi und TV-Experte Erik Meijer, der bei „Sky“ erklärte, dass Huntelaar seinen Informationen zu Folge den FC Schalke bereits im Winter verlassen und nach England zum FC Arsenal wechseln werde. Via „Bild“ ließ nun Schalkes Manager Horst Heldt mächtig Dampf in Richtung Meijer ab: „Das ist totaler Schwachsinn. Es gibt keine Angebote und keine Zeichen von Klaas-Jan. Ich halte solche Aussagen für sehr gewagt, es sei denn, Meijer sitzt im Büro von Arsenal. Der ist so unwichtig wie der fünfte Schiri!“

Und auch Huntelaar selbst, der sich offenbar noch immer nicht entschieden hat, ob er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert, dementiert die Aussagen Meijers entschieden: „Da ist nichts dran. Wenn Meijer so was sagt, weiß er mehr als ich.“

Sollte der FC Arsenal im Winter aber mit einem Millionen-Angebot vorstellig werden und klar sein, dass der niederländische Nationalstürmer seinen Kontrakt nicht verlängern will, wäre Heldt aber durchaus gesprächsbereit: „Wenn jemand auf die Schnapsidee kommt und uns ein halbes Jahr vor Vertragsende viel Geld bietet, dann beschäftigen wir uns damit. Aber der muss erst mal kommen.“

Dass das stets auf vernünftiges Wirtschaften bedachte Arsenal tatsächlich eine millionenschwere Offerte für den 29-Jährigen, der ein halbes Jahr später ablösefrei wäre, abgibt, darf indes getrost bezweifelt werden.

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