Trotz der überaus dürftigen Bilanz der vergangenen beiden Monate können Fans und Verantwortliche des FC Schalke 04 Weihnachten mit einem guten Gefühl feiern. Auch wenn noch nicht offiziell bestätigt, sorgt die Vertragsverlägerung von Torjäger Klaas-Jan Huntelaar bei den Verantwortlichen um Sportvorstand Horst Heldt für Erleichterung, ist doch die kostspielige Suche nach einem neuen Mittelstürmer nun nicht notwendig.

Stattdessen kann sich Heldt in den kommenden Tagen und Wochen darauf konzentrieren, Verstärkung für die Defensive zu suchen, die nach der Knie-Operation von Kyriakos Papadopoulos, der zum Rückrundenauftakt sicher fehlen wird, nicht nur im Hinblick auf die Doppelbelastung mit Champions League und Bundesliga nötig erscheint. Auch weil Joel Matip in den letzten Wochen mehrfach wackelte und Benedikt Höwedes als Alternative für die rechte Abwehrseite benötigt werden könnte, stünde den Königsblauen ein weiterer gestandener Innenverteidiger gut zu Gesicht.

Gegenüber „Bild“ wollte Heldt zwar nicht bestätigen, dass definitiv ein neuer Abwehrspieler kommen wird, ließ aber durchblicken, sich um eine zeitnahe Lösung zu bemühen: „Sinnvoll wäre es, wenn derjenige dann auch gleich mit ins Trainingslager nach Katar fährt.“

Da der FC Schalke bereits am 3. Januar nach Doha aufbricht, ist in den kommenden zehn Tagen Eile geboten, soll der neue Mann Gelegenheit bekommen, die gesamte Vorbereitung unter dem neuen Trainer Jens Keller zu absolvieren und sich so mit seien neuen Mitspielern abstimmen können.

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