Erst vor kurzem verkündete Horst Heldt einen klaren Fahrplan für die Personalie Klaas-Jan Huntelaar. Nach Auskunft des Sportvorstandes des FC Schalke 04 soll sich der niederländische Angreifer im Dezember, spätestens aber im Januar, final dazu äußern, ob er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert.

Nun aber sorgt ein Bericht der britischen „Sun“ für Aufregung. Demnach wollen mit Liverpool, Chelsea und Arsenal gleich drei Spitzenklubs der Premier League Huntelaar verpflichten, wobei selbst ein Transfer in Winter möglich scheint und dafür eine Ablöse von zehn Millionen Euro im Raum steht.

Huntelaars Berater Arnold Oosterveer heizt mit seinen Aussagen in der „Sun“ die Spekulationen noch zusätzlich an, ohne explizit über einen Wintertransfer zu sprechen: „Klaas hat Angebote aus England, Italien und Spanien. Er entscheidet in den nächsten 45 Tagen. Es geht ihm nicht um Geld, sondern um Titel. Auch möglich, dass er in Deutschland bleibt.“

Schalkes Manager Horst Heldt betont gegenüber „Bild“ derweil, von den angeblichen Plänen der englischen Klubs, den 29 Jahre alten Angreifer schon im Winter holen zu wollen, nichts zu wissen: „Ich habe nichts gehört, weder per Mail noch per Brieftaube. Die Klubs werden nicht spinnen und so eine Summe für einen Spieler zahlen, dessen Vertrag ausläuft.“

Dass ein Verein für Huntelaar ein halbes Jahr vor Ende seines Vertrages zehn Millionen Euro bezahlt, dürfte auch äußerst unwahrscheinlich sein. Sollte aber eine solche Offerte eingehen und Huntelaar seinen Vertrag nicht verlängern wollen, wäre die einzige sinnvolle Option für den FC Schalke, den Torjäger schon jetzt ziehen zu lassen.

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