Mit welchem Angriff der FC Schalke 04 in die nächste Saison gehen wird, ist aktuell noch völlig offen und hängt maßgeblich davon ab, ob Torjäger Klaas-Jan Huntelaar seinen auslaufenden Vertrag verlängert. Ist dies der Fall wird wohl Ciprian Marica, der hinter dem Niederländer ebenso chancenlos ist wie Teemu Pukki seine Zelte in Gelsenkirchen abbrechen, nachdem der Rumäne bereits im zurückliegenden Sommer weg wollte.

Die Rolle als Backup für Huntelaar würde dann Philipp Hofmann einnehmen, der indes unabhängig von der Zukunft Huntelaars fest eingeplant ist. So betont Schalkes Sportvorstand Horst Heldt im „Kicker“, dass der für diese Saison an den SC Paderborn verliehene Angreifer definitiv nach Schalke, wo sein Vertrag noch bis 2014 läuft, zurückkehren wird: „Sehr posi­tiv, wie er sich entwickelt und wie Paderborn ihn fördert. Philipp kommt nächsten Sommer auf jeden Fall zu uns zurück.“

Damit erteilt Heldt zugleich allen Interessten, wobei vor allem Bayer Leverkusen genannt werden muss, eine unmissverständliche Absage. Vielmehr spielt der 19-Jährige, der schon fünf Treffer in nur zwölf Einsätzen erzielt hat, in den Planungen der Königsblauen eine wichtige Rolle.

Verständlich ist das auf jeden Fall, wird der sowohl mit dem Fuß als auch mit dem Kopf enorm torgefährliche Hofmann doch zuweilen schon mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht, wo derzeit Alternativen zu Miroslav Klose und Mario Gomez fehlen.

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