Zu Beginn der Saison 2016/17 übernahm Markus Weinzierl das Ruder beim FC Schalke 04, in 50 Pflichtspielen sammelten die Königsblauen unter seiner Regie im Schnitt 1,52 Zähler. Dennoch endete die Zusammenarbeit im zurückliegenden Sommer. Weinzierl machte somit den Weg frei für Domenico Tedesco, der bislang eine gute Saison in Gelsenkirchen hinlegt.

Verschiedene Meinungen

Vertraglich ist Weinzierl jedoch noch bis 2019 an die 04er gebunden, jüngst wurde der 42-Jähriger als neuer Nationaltrainer Österreichs gehandelt. Ein Engagement kam jedoch nicht zustande, obwohl Weinzierl den Posten gerne übernommen hätte. Der ehemalige Schalke-Coach wirft seinem ehemaligen Arbeitgeber vor, seine Freigabe verweigert zu haben.

Aus Schalker Sicht verlief das Bemühen seitens des ÖFB jedoch anders, wie Sportchef Christian Heidel bestätigte. Die Knappen seien bereit gewesen, Weinzierl ziehen zu lassen und signalisierten dies gegenüber dem Verband. Dieser ließ jedoch nichts mehr von sich hören und besetzte die Stelle mittlerweile mit Franco Foda.

Bald an der Weser?

Dennoch könnte Weinzierl bald erneut Thema werden. Der SV Werder Bremen hat sich bekanntlich von Alexander Nouri getrennt, auch Weinzierl wird als Kandidat auf die Nachfolge an der Weser gehandelt.

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