Nach der gestrigen 1:2-Niederlage, die die Mannschaft von Trainer Jens Keller trotz einer deutlichen Steigerung nach der Pause nicht mehr abwenden konnte, ist der Fehlstart des FC Schalke 04 mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen in die neue Saison perfekt. Scheitern die Köbigsblauen nun auch noch in den Play-Offs zur Champions League gegen PAOK Saloniki, was nach dem mageren 1:1 im Hinspiel zumindest nicht auszuschließen ist, wäre auf Schalke wohl zu einem frühen Zeitpunkt schon eine richtige Krise erreicht.

Für Manager Horst Heldt waren die Zeiten für die Suche nach Verstärkungen daher auch schon einmal ruhiger. Nichtsdestotrotz intensiviert Heldt in diesen Tagen die Fahnung nach einer Alternative für die linke Außenbahn, die bis zum Ende der Transferperiode am 2. September auf jeden Fall noch kommen soll. Vom Erreichen der Gruppenphase der Champions League dürfte indes abhängen, welches Budget Schalke bei der Spielersuche zur Verfügung steht.

Der Schweizer Nationalspieler Valentin Stocker, für den der FC Basel wohl mindestens vier Millionen Euro verlangt, wäre wohl ebenso zu teuer wie Lukas Podolski, dessen Name in Gelsenkirchen derzeit verstärkt kurisert. Während Heldt am Samstag bestätigte, sich mit dem Thema Podolski beschäftigt zu haben, will der FC Arsenal den Nationalspieler nicht ziehen lassen.

Nach Podolskis zwei Toren zum 3:1-Erfolg beim FC Fulham schloss Arsenal-Trainer Arsene Wenger aus, dass Podolski nach nur einem Jahr schon wieder abgegeben wird: „Es gibt kein Interesse von einem anderen Verein. Jeder in der Mannschaft liebt Podolski. Er ist wichtig für uns. Ich will ihn behalten.“

Kommentare