An den ersten fünf Spieltagen der laufenden Saison war Fortuna Düsseldorf gemeinsam mit Eintracht Frankfurt die große Überraschung. Während die Hessen aber mit Offensivfußball glänzten und noch heute glänzen, war bei der Fortuna die Abwehr der Garant für einen starken Start und ließ in fünf Spielen kein einziges Tor zu.

Maßgeblich daran beteiligt war Jens Langeneke, der mit Stelios Malezas ein starkes Innenverteidiger-Gespann bildete, das erst durch die Verletzung des Griechen getrennt wurde. Weil dann aber auch Langeneke einen Innenbandriss erlitt und sich aktuell Malezas und der im Winter verpflichtete Martin Latka als neues Verteidiger-Duo gefunden haben, droht dem Routinier nun plötzlich das Karriereende.

Weil der Vertrag des 35 Jahre alten Langeneke, der trotz fortgeschrittenem Alters seine erste Bundesliga-Saison überhaupt spielt, am Saisonende ausläuft, ist seine Zukunft mehr als fraglich. Dass Langeneke in den verbleibenden zwölf Spielen noch auf neun Einsätze kommt und damit die 22 Spiele, die eine automatische Verlängerung seines Vertrages um ein Jahr zur Folge haben würden, ist nach aktuellem Stand jedenfalls ehr unwahrscheinlich.

Aufgrund der Verdienste Langenekes um die Fortuna scheint aber auch unabhängig von der Option eine Verlängerung um ein Jahr möglich. Und ansonsten soll der Innenverteidiger in der zweiten Mannschaft als Führungsspieler weitermachen und im Notfall als Standby-Profi zur Verfügung stehen.

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