Mit neun Toren und einer Vorlage in 21 Spielen hat Heung-Min Son großen Anteil daran, dass der Hamburger SV nach schwachem Saisonstart ins vordere Tabellendrittel vorgedrungen ist und nun sogar gute Chancen darauf hat, kommende Saison international antreten zu dürfen.

Ob Son dann allerdings noch im HSV-Trikot zu bewundern ist, scheint aktuell sehr fraglich. Klar ist zwar, dass der HSV den 20 Jahre alten Südkoreaner unbedingt halten möchte und sich finanziell deshalb auch bis an die Decke strecken wird, doch die Konkurrenz im Werben um den Offensivmann ist groß. Nach dem FC Liverpool und den Tottenham Hotspurs, die bereits vor Wochen als Interessenten genannt wurden, sollen laut dem „Mirror“ auch Manchester United und der FC Chelsea ein Auge auf Son geworfen haben und dazu bereit sein, eine Ablöse von umgerechnet 11,6 Millionen Euro zu bezahlen.

Nach Informationen der „Bild“ soll sich zudem auch Inter Mailand ins Rennen um den Jungstar eingeschaltet haben, der dem HSV angesichts seines 2014 auslaufenden Vertrages nur noch im kommenden Sommer eine Ablöse brächte. Wie „Bild“ weiter berichtet, soll aber der HSV in der Pole Position sein. Nach Gesprächen in der vergangenen Woche zwischen Sportchef Frank Arnesen und Sons Berater Thies Bliemeister gilt eine Verlängerung bis 2016 samt deutlicher Gehaltserhöhung als gut möglich. Allerdings ist wohl auch eine Ausstiegsklausel ein Thema bei den Verhandlungen. Ein Verbleib des Supertalents bis 2016 in Hamburg wäre mit einer entsprechenden Klausel dann aber keineswegs garantiert.

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