Nach nur vier Punkten aus den ersten fünf Spielen hat der Hamburger SV die Reissleine gezogen und sich von Trainer Thorsten Fink getrennt. Auf einer Pressekonferenz bestätigten die Verantwortlichen des Bundesliga-Dinos am Dienstagmittag die bereits am späten Montagabend durchgesickerte Nachricht und lieferten die Gründe für die Entlassung des Ex-Profis nach.

„Wir haben einfach nicht mehr geglaubt, dass Thorsten in der Lage ist, mit der Mannschaft den Turnaround zu schaffen. Ich habe keine klare Linie mehr erkennen können. Es war ein kleines Wirrwarr zu sehen. Die Entscheidungen, die er getroffen hat, waren etwas unglücklich und haben dazu geführt, dass wir auch in dieser Höhe verloren haben“, erklärte Sportdirektor Oliver Kreuzer, warum sich der HSV dazu entschieden hat, auf dem Trainerposten einen neuen Impuls setzen zu wollen.

Während bis auf Weiteres Rodolfo Cardoso und Otto Addo als Interimslösung auf der Bank Platz nehmen, hat hinter den Kulissen die Suche nach einem neuen Chefcoach schon begonnen. Zu den bereits kursierenden Spekulationen um eine Kontaktaufnahme mit dem arbeitslosen Markus Babbel äußerte sich Kreuzer indes klar: „Ich habe nicht mit Babbel telefoniert. Ob am Samstag schon ein Neuer da ist, kann ich nicht sagen. Es kann schnell gehen, aber auch noch dauern.“

Der von nicht wenigen im Umfeld als Wunschkandidat gehandelte Felix Magath hat sich derweil schon deutlich positioniert und via „Bild“ eine Rückkehr zum HSV ausgeschlossen: „Ich stehe als Trainer für den HSV nicht zur Verfügung.“

Kommentare