Der Hamburger SV lässt nichts unversucht, um die Relegation abzuwenden. Nachdem die Hamburger schon 2014 und 2015 in die nervenaufreibenden Spiele um den Klassenerhalt gehen mussten, wollen sie sich und ihren Fans diese Tortur in diesem Jahr ersparen. Nach vier Niederlagen in den zurückliegenden fünf Spielen leuchten in der Hansestadt die Warnlampen. Trainer Gisdol, seit 2016 im Verein, lässt nichts unversucht, um das Ruder herum zu reißen.

Neben einem kurzfristig anberaumten Trainingslager vor dem wegweisenden Heimspiel gegen den FSV Mainz 05, folgten nun auch personelle Konsequenzen. Johan Djourou, Ashton Götz und Nabil Bahoui wurden vom Coach suspendiert und dürfen nicht mehr am Training der Profis teilnehmen.

Der Absturz des ehemaligen Kapitäns

Am härtesten ist der Absturz von Johan Djourou. Der 30-jährige Innenverteidiger bestritt bislang 104 Pflichtspiele für den HSV. Zuvor schnürte er für den FC Arsenal bereits 140-mal die Fußballschuhe. Unter Gisdols Vorgänger Labbadia war Djourou noch Kapitän und Führungsspieler der Hanseaten. Mit dem Trainerwechsel begann sein Stern in Hamburg dann jedoch zu sinken.

Im November setzte Gisdol Djourou zunächst als Kapitän ab. Anschließend verlor der Schweizer, der auch den ivorischen Pass hat, seinen Stammplatz. Beim 0:8-Debakel in München am 25.02.2017 machte er sein letztes Spiel für den HSV. Es ist höchst fraglich, ob noch weitere hinzu kommen werden. Unabhängig vom Klassenerhalt, stehen die Zeichen klar auf Abschied.

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