Anders als erhofft ist es dem Hamburger SV in dieser Winterpause bislang nicht gelungen, den nach den späten Sommereinkäufen von Petr Jiracek, Milan Badelj und vor allem Rafael van der Vaart nicht nur zu groß, sondern vor allem auch zu teuer gewordenen Kader zu reduzieren.

Bislang fand lediglich Torwart Tom Mickel, der als Nummer drei aber ein Geringverdiener war, mit der SpVgg Greuther Fürth einen Abnehmer, womit die geplanten Einsparungen von 6,4 Millionen Euro noch in weiter Ferne sind.

Einen Großteil dieser Summe brächte wohl ein Verkauf von Marcus Berg, der dem HSV im Sommer 2009 noch zehn Millionen Euro Ablöse wert war. Zwar würde der Schwede diese Summe nicht einmal mehr annähernd einbringen, doch zusammen mit dem im Falle eines Abgangs eingesparten Gehalt des 26-Jährigen wäre Sportchef Frank Arnesen einen großen Schritt bei seinen Bemühungen weiter. Und Berg scheint mittlerweile einem Wechsel gegenüber nicht mehr abgeneigt, sieht er doch auch, eigentlich keie Perspektiven auf einen Stammplatz zu besitzen.

Nachdem Arnesen zuletzt offen hoffte, dass Vereine aus Spanien mit einem konkreten Angebot vorstellig werden, plant nun offenbar der belgische Spitzenklub FC Brügge ein solches. Wie HSV-Insider Dieter Matz in seinem Blog beim „Hamburger Abendblatt“ schreibt, wird Brügge in den nächsten Tagen Berg ein Angebot unterbreiten, womit die Entscheidung letztlich auf Seiten des Angreifers liegen dürfte. Der HSV würde ihm wohl kaum Steine in den Weg legen.

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