Maximilian Beister hat sich am Wochenende mit seiner roten Karte im Spiel gegen den FC Augsburg so richtig ins Abseits gestellt. Nicht nur, dass der Offensivmann seiner Mannschaft mit dem Platzverweis beim Stand von 0:1 einen Bärendienst erwies und seinen Teil dazu beitrug, dass die Aufholjagd letztlich nicht mehr gelang, sondern auch seine persönliche Perspektive unter Trainer Thorsten Fink hat der U-21-Nationalspieler damit alles andere als verbessert.

Wie am gestrigen Montag bekannt wurde, belegte das Sportgericht des DFB Beister für seinen Kung-Fu-Tritt gegen Augsburgs Daniel Baier sowie seine anschließende abfällige Geste in Richtung Schiedsrichter Tobias Welz mit einer Sperre von fünf Spielen, womit der Offensiv-Allrounder erst am 32. Spieltag wieder eingreifen kann. Sofern ihn Trainer Fink dann lässt, der unmittelbar nach dem Spiel am Samstag Beisters Platzverweis ebenso kritisierte wie die Trainingsleistungen des im vergangenen Sommer nach zweijähriger Leihe von Fortuna Düsseldorf zurückgekehrten Jung-Profis. Mit dem Strafmaß zeigte sich Fink gegenüber dem „SID“ allerdings nicht einverstanden: „Die Strafe ist für mich zu hoch. Er hat da sicherlich Foul gespielt, aber für mich war es keine Tätlichkeit.“

Derweil fällt beim HSV mit Marcus Berg ein weiterer Profi der Offensiv-Abteilung bis zum Ende der Saison aus. Wie der Verein mitteilte, musste der schwedische Angreifer eineinhalb Jahre nach dem ersten Eingriff erneut an der rechten Hüfte operiert werden und steht erst in der neuen Spielzeit wieder zur Verfügung.

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