Nach tagelangem Pokerspiel haben sich der Hamburger SV und der Karlsruher SC am Sonntagmorgen kurz vor Beginn der Mitgliederversammlung beim Bundesliga-Dino auf den Wechsel des Sportdirektors zum HSV verständigt. Der KSC erhält unbestätigten Meldungen zufolge rund eine halbe Million Euro Ablöse und rang dem HSV das Zugeständnis ab, dass Kreuzer seine Arbeit beim Zweitliga-Aufsteiger noch bis 11. Juni fortsetzen kann.

Sicher wird Kreuzer bis dahin aber auch schon Kontakt mit Hamburg halten und die ersten Aufgaben im Auftrag seines neuen Arbeitgebers erledigen. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht dabei, den viel zu großen Kader auszudünnen, was seinem Vorgänger Frank Arnesen in den vergangenen beiden Jahren wegen laufender Verträge nicht gelungen ist.

Und auch jetzt sind noch einige Spieler im Kader, die zwar noch gültige Arbeitsverträge, aber kaum mehr eine Perspektive haben. Neben dem von einer Ausleihe zu Fortuna Düsseldorf zurückkehrenden Robert Tesche und Gojko Kacar gilt dies insbesondere für Marcus Berg, der 2009 als eines der größten Stürmertalente für zehn Millionen Euro vom FC Groningen verpflichtet wurde, aber nie die Erwartungen erfüllen konnte.

Nun würde der HSV den Schweden wohl praktisch ablösefrei ziehen lassen, um sein Gehalt zu sparen. Und wie auch Griechenland verlautet, deutet sich an, dass der HSV einen Abnehmer für den Angreifer zu finden scheint. So soll sich Berg mit Panathinaikos Athen bereits weitgehend einig sein. Möglich, dass der Wechsel in Kürze über die Bühne geht.

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