Auch kurz vor der ersten Runde im DFB-Pokal beim SV Schott Jena und gut eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt mit dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 dauert die Suche des Hamburger SV nach einem neuen Stürmer weiter an. Nachdem Wunschkandidat Roque Santa Cruz bereits vor einigen Wochen aus privaten Gründen absagte und sich zum Verbleib beim FC Malaga entschloss, wurde in den letzten Tagen vor allem Nikica Jelavic heiß gehandelt, doch auch die Verpflichtung des Kroaten vom FC Everton wird sich wohl nicht realisieren lassen.

Am Rande der peinlichen 0:4-Niederlage im Benefiz-Spiel bei Dynamo Dresden, bei der noch einmal gut zu erkennen war, dass dem HSV die eine oder andere Verstärkung nicht schaden würde, erklärte Sportdirektor Oliver Kreuzer, dass Jelavic vermutlich zu teuer für den finanziell nicht auf Rosen gebetteten Bundesliga-Dino ist.

Bei einer im Raum stehenden Ablöse im mittleren einstelligen Millionenbereich ist die Zurückhaltung von Kreuzer nachzuvollziehen, zumal es nach wie vor nicht gelungen ist, einen oder mehrere Spieler aus dem aussortierten Quintett mit Paul Scharner, Robert Tesche, Gojko Kacar, Slobodan Rajkovic und Michael Mancienne an den Mann zu bringen.

Aktuell ist also weiterhin Artjoms Rudnevs die Nummer eins im Angriff, obwohl der Lette seine spielerischen Defizite nur selten verstecken kann. Doch immerhin ist Rudnevs einigermaßen torgefährlich, was Neuzugang Jacques Zoua bislang noch nicht im Ansatz unter Beweis stellen konnte.

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