Am vergangenen Wochenende beim 4:0 gegen Eintracht Braunschweig war es wieder einmal Rafael van der Vaart, der den Hamburger SV mit seinem frühen Führungstreffer auf den richtigen Weg brachte und am Ende einen enormen Anteil am ersten Saisonsieg hatte.

Wie wichtig der Niederländer für die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink ist, dürfte aber ohnehin spätestens seit der letzten Saison hinlänglich bekannt sein, als erst die späte Verpflichtung van der Vaarts den HSV auf Kurs brachte. Umso schwerwiegender wäre natürlich ein Ausfall des Spielmachers, doch genau dieser droht den Hanseaten nun in den kommenden Spielen.


Wie am gestrigen Dienstag bekannt wurde, zog sich van der Vaart bei der Vorbereitung auf die anstehenden Partien in Estland und Andorra im Rahmen der WM-Qualifikation im Training der niederländischen Nationalmannschaft einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu, der eine Pause von mindestens zwei Wochen zur Folge haben würde. Von Seiten des HSV wurde diese Meldung indes noch nicht bestätigt und die Abreise des 30-Jährigen aus dem Trainingslager der „Elftal“ mit Oberschenkelproblemen begründet.

Während Bondscoach Louis van Gaal Adam Maher von der PSV Eindhoven nachnominiert hat, muss der HSV um den Einsatz seines Kapitäns beim Spiel bei Borussia Dortmund am übernächsten Samstag bangen. Van der Vaart selbst hat aber bereits angekündigt, im Signal-Iduna-Park unbedingt auflaufen zu wollen. Trainer Fink dürfte seinen wohl wichtigsten Spieler aber wohl nur dann von Beginn an aufbieten, wenn keinerlei Risiko für eine schwerere Verletzung besteht.

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