Stolze zehn Millionen Euro überwies der Hamburger SV im Sommer 2009 für die Dienste von Marcus Berg an den FC Groningen. Der schwedische Angreifer galt damals nach einem starken Auftritt bei der U21-EM als eines der größten Talente Europas, konnte diesen Vorschusslorbeeren beim HSV aber zu keinem Zeitpunkt gerecht werden und soll den Verein nun eineinhalb Jahre vor Ablauf seines Vertrages verlassen.

Nachdem der 26-Jährige auch unter Thorsten Fink den Durchbruch nicht schaffte und seine Chancen nicht nutzen konnte, haben die Verantwortlichen in Hamburg die Hoffnung darauf verloren, dass Berg doch noch zu einer Verstärkung wird und dem Angreifer nahe gelegt, sich nach einem neuen Klub umzusehen. Nachdem Berg sich bislang gegen einen Wechsel sträubte und im Hamburg bleiben wollte, erklärte Sportchef Frank Arnesen nach neuen Gesprächen nun im „Kicker“, dass beim Skandinavier ein Umdenken stattgefunden habe und Berg nicht mehr länger darauf beharre, beim HSV bleiben zu wollen.

Arnesen erwartet für Berg, der in Europa nach wie vor einen guten Ruf genießt, Angebote aus Spanien. Neben einer Ablöse, die allenfalls im niedrigen siebenstelligen Bereich liegen dürfte, würde der HSV gerne das Gehalt von Berg einsparen. Gelänge es Arnesen, den Angreifer abzugeben, wäre der erste große Schritt im Bemühen, bis zum Saisonende 6,4 Millionen Euro einzusparen, getan.

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