Mit der Verpflichtung von Mame Diouf hat Hannover 96 im Januar dieses Jahres einen absoluten Volltreffer gelandet. Die rund 1,8 Millionen Euro, die die Niedersachsen an Manchester United überwiesen, sind bestens angelegtes Geld und wurden vom 24 Jahre alten Angreifer mit stolzen 18 Toren bei 29 Pflichtspielen zurückgezahlt, wobei zu bemerken ist, dass Diouf in diesen Spielen sieben Mal sogar nur als Joker ins Spiel kam.

Nach einem Syndesmosebandanriss, der den Senegalesen von April bis September außer Gefecht gesetzt hatte, ist Diouf schnell wieder in Top-Form gekommen und im Angriff der 96er als einziger der fünf hochkarätigen Stürmer gesetzt.

Kein Wunder, dass auch andere Vereine auf die Leistungen des 13fachen Nationalspielers aufmerksam geworden sind und ihre Scouts schon mehrfach nach Hannover geschickt haben. So unter anderem Aston Villa aus der englischen Premier League, für das der ehemalige Bundesliga-Trainer Michael Henke als Deutschland-Experte tätig ist und zuletzt mehrfach in der AWD-Arena gesichtet wurde. Allerdings dürfte der abstiegsgefährdete Traditionsklub aus Birmingham keine wirkliche Chance haben, Diouf zum jetzigen zu bekommen.

Klar ist aber auch, dass Hannover im kommenden Sommer eine Entschedung treffen muss. Angesichts von Dioufs 2014 auslaufenden Vertrages wäre nur im Sommer 2013 noch eine Ablöse für den Angreifer zu erzielen, sofern dieser bis dahin sein Arbeitspapier nicht verlängert hat. Aber genau darum dürfte sich Hannovers Manager Jörg Schmadtke hinter den Kulissen längst bemühen.

Kommentare