Nach einjähriger Abstinenz kehrt Hannover 96 wieder zurück auf die große Bühne Bundesliga. Nachdem der Betriebsunfall „Abstieg“ wieder repariert wurde, lautet das vorrangige Ziel der „Roten“, in diesem Jahr nichts mit dem Existenzkampf in der Liga zu tun zu haben. Worauf Trainer André Breitenreiter dabei den Fokus legt, lässt sich bereits in der Vorbereitung erahnen.

Eine stabile Defensive soll der Grundstein für eine erfolgreiche Saison werden. Um Abwehrchef Salif Sané wurde in der Sommerpause eine starke Hintermannschaft gebaut. Mit Julian Korb (Gladbach) und Matthias Ostrzolek (HSV) wurden zwei gestandene Bundesliga-Spieler für die Außenverteidiger-Positionen verpflichtet. Und die Arbeit trägt erste Früchte, in den zurückliegenden drei Testspielen kassierte 96 kein einziges Tor.

Wird Hannover noch auf dem Transfermarkt tätig?

Seit 218 Testspielminuten wartet der Aufsteiger allerdings auch bereits auf einen eigenen Treffer. So stabil die Defensive auch steht, in der Offensive ist Sand im Getriebe. Die beiden Testspiele im Trainingslager in Österreich gegen Twentwe Eschede (1. Liga Nierlande) und den Wolfsberger AC (1. Liga Österreich) endeten somit jeweils 0:0.

Vier der fünf Spieler mit dem höchsten Marktwert der Niedersachsen sind Verteidiger. Und so stellt sich natürlich die Frage, ob Hannover in der Offensice noch einmal auf dem Transfermarkt tätig wird, um zu mehr Durchschlagskraft zu kommen. Bis zum 31. August ist das Transferfenster noch geöffnet. Als heißester Kandidat gilt derzeit Emre Mor (20) von Borussia Dortmund. Eventuell könnte eine Leihe des Tempodribblers möglich werden, da dieser sich mehr Einsatzzeit wünscht und der BVB noch seinen Kader verkleinern möchte.

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