Nach einer mit nur 18 Punkten enttäuschend verlaufenen Hinrunde haben die Verantwortlichen von Hannover 96 eine umfassende Analyse der Situation angekündigt und nachdem die ersten Gespräch zwischen Klubboss Martin Kind und Sportdirektor Dirk Dufner geführt sind, deutet sich an, dass die Aufarbeitung des sportlichen Misserfolges wohl Trainer Mirko Slomka den Job kosten wird.

Die jüngsten Aussagen von Kind, der sich noch am Samstag nach der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg hinter Slomka gestellt hatte, lassen jedenfalls keinen anderen Schluss zu, als dass die Trennung kurz bevorsteht: „Ich habe Herrn Dufner gebeten, Namen und Profile von Trainern zusammenzustellen. Wir müssen weiter die Vergangenheit und die Perspektiven insgesamt analysieren, dabei alle Risiken deutlich beleuchten, aber auch mit Vernunft und ohne Zeitdruck entscheiden.“


Mit einer schnellen Entscheidung vor Weihnachten ist zwar nicht mehr zu rechnen, doch noch im alten Jahr soll eine Entscheidung fallen. Womöglich wird diese auch von der möglichen Alternative zu Slomka abhängen. Neben den bei Zweitligisten erfolgreich arbeitenden Frank Kramer (SpVgg Greuther Fürth) und Andre Breitenreiter (SC Paderborn) gilt vor allem der im Mai nach 14 Jahren beim SV Werder Bremen ausgeschiedene Thomas Schaaf als heißer Kandidat.

Nach Informationen des „Kicker“ hat Hannover bereits Kontakte zu dem vor kurzem auch beim FC Schalke 04 gehandelten Schaaf geknüpft, der gemeinsam mit seinem langjährigen Co-Trainer Wolfgang Rolff sofort verfügbar wäre, gilt die Auflösung seines noch bis Sommer laufenden Vertrages in Bremen doch als Formsache.

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