Im Angriff war Hannover 96 in der vergangenen Saison fast schon überbesetzt und wohl nur, weil immer wieder ein Stürmer verletzt ausfiel, blieb es auf der Ersatzbank bzw. der Tribüne relativ ruhig. Nachdem Moa Abdellaoue den Verein aber in Richtung VfB Stuttgart verlassen hat und Didier Ya Konan wegen einer gleich in seinem ersten Trainer zugezogenen Knieverletzung wochenlang pausieren muss, hat Trainer Mirko Slomka plötzlich nur noch Mame Diouf und Artur Sobiech sowie mit Abstrichen den auch im Mittelfeld einsetzbaren Jan Schlaudraff für die Position als vorderste Spitze zur Verfügung.

Umso schmerzhafter wäre es daher, wenn nun auch noch einer aus diesem Trio gehen würde, was insbesondere bei Diouf nicht ausgeschlossen werden kann. Der im Frühjahr vor allem bei Borussia Dortmund heiß gehandelte Senegalese steht nur noch bis 2014 unter Vertrag und könnte nach aktuellem Stand ablösefrei wechseln, weshalb sich die 96er eine mögliche millionenschwere Offerte sicherlich anhöhren würden.

Gegenüber „Bild“ verneinte Sportdirektor Dirk Dufner nun aber, dass Stoke City wie in englischen Medien zu lesen war, ein Angebot über umgerechnet 9,3 Millionen Euro abgegeben hat. Angesprochen auf den Besuch von Dioufs Berater Jim Solbakken im 96-Trainingslager in Österreich äußerte sich Dufner jedenfalls eindeutig: „Er hat kein Angebot von Stoke mitgebracht, ich weiß gar nicht, was er hier will.“

Der zweite Teil der Aussage Dufners ist auch darauf gemünzt, dass der 25 Jahre alte Angreifer bislang eine Vertragsverlängerung über 2014 hinaus ablehnt. Und dass Diouf seine Meinung diesbezüglich vor dem Ende der Transferfrist noch ändert, erwartet Dufner nicht: „Mame wird bis zum 31.8. nicht verlängern, da bin ich 1000-prozentig sicher.“

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