Auch wenn das Verhältnis von Trainer Mirko Slomka und Manager Jörg Schmadtke nach wie vor nicht das Beste ist, haben die beiden sportlichen Verantwortlichen von Hannover 96 in der Vergangenheit auf dem Transfermarkt gleich eine Reihe von Treffern gelandet. Als Beispiel für das gute Näschen dürfen Didier Ya Konan, Moa Abdellaoue und Mame Diouf angeführt werden, aber auch die jüngsten Wintertransfers von Andre Hoffmann, Johan Djourou und Sebastien Pocognoli machen Hoffnung auf mehr.

Lediglich der Brasilianer Franca, der sich zunächst als kleiner herausstellte als erwartet und nun an Tuberkulose erkrankt ist, konnte die Erwartungen noch nicht erfüllen. Der Mittelfeldspieler galt aber ohnehin als Investition für die Zukunft und soll seine Qualitäten zur neuen Saison unter Beweis stellen.

Dann werden aller Voraussicht nach auch wieder einige neue Spieler zum Kader von Trainer Slomka stoßen, wobei „Bild“ in diesem Zusammenhang Leo Bittencourt von Borussia Dortmund ins Gespräch bringt. Der im vergangene Sommer von Energie Cottbus zum BVB gewechselte Mittelfeldspieler konnte sich beim Meister noch nicht etablieren und kommt abgesehen von wenigen Kurzeinsätze nur in der zweiten Mannschaft zum Zug.

In Hannover soll derweil vor allem Slomka große Stücke auf Bittencourt halten. Dessen Berater wurde nun am Freitag vor dem Spiel in Dortmund im Hannoveraner Mannschaftshotel gesichtet, was die Spekulationen weiter befeuerte. Um Bittencourt Spielpraxis auf hohem Niveau zu verschaffen, wäre durchaus vorstellbar, dass Dortmund den U20-Nationalspieler verleiht. Darauf, Bittencourt fest zu verpflichten, brauchen sich die 96er hingegen keine großen Hoffnungen machen.

Kommentare