Mit acht Toren und vier Vorlagen bei 16 Einsätzen in der laufenden Spielzeit hat Mame Diouf nahtlos an sein erstes starkes Halbjahr im Trikot von Hannover 96 angeknüpft und seinen Marktwert im Vergleich zu den 1,8 Millionen Euro, die die Niedersachsen im Januar 2012 an Manchester United überwiesen haben deutlich erhöht.

Natürlich sind die Leistungen des senegalesischen Angreifers, der vor kurzem auch wieder in die Nationalelf seines Landes zurückkehrte, auch andernorts nicht unbemerkt geblieben, sodass es nicht wirklich überrascht, dass „Bild“ nun Borussia Dortmund als Interessenten ins Gespräch bringt. Weil Robert Lewandowski den BVB im Sommer womöglich verlassen wird, benötigt der deutsche Meister einen hochkarätigen Ersatz, den Trainer Jürgen Klopp und Co. in Julian Schieber, der aktuell als Backup von Lewandowski gilt, offenbar nicht sehen.

Hannovers Vorstandsboss Martin Kind will sich auf die Spekulationen angesprochen aber nicht mit einem Verkauf des Torjägers befassen: „Wir planen mit Mame Diouf, wollen mit ihm verlängern. Er ist unverkäuflich.“

Weil Dioufs Vertrag nur noch bis 2014 läuft, wäre allerdings jetzt im kommenden Sommer die letzte Gelegenheit, noch eine Ablöse zu erzielen, sollte der 24-Jährige eine Vertragsverlängerung ablehnen. Wohl nicht zuletzt deshalb schließt Kind es aber auch nicht gänzlich aus, dass Diouf im Falle des Verpassens eines internationalen Wettbewerbs die Freigabe erhält: „Wenn wir im Mittelfeld rumdümpeln, kann man darüber nachdenken. Aber solange wir oben dran sind, ist das kein Thema.“

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