Nach dem defensiv schwachen Auftritt beim 0:3 in Mönchengladbach am vergangenen Wochenende denken die Verantwortlichen von Hannover 96 über die Verpflichtung eines weiteren Abwehrspielers nach. Nachdem am Wochenende mit dem Brasilianer Marcelo bereits ein zusätzlicher Innenverteidiger unter Vertrag genommen wurde, dürfte die nun wieder intensivierte Suche vor allem auf einen rechten Verteidiger zielen.

Auch deshalb, weil die Rückkehr von Kapitän Steven Cherundolo nach dessen erneuter Knie-Operation völlig ungewiss ist und selbst schon Spekulationen um ein Karriereende des US-Amerikaners die Runde machen. Cherundolos Vertreter Hiroki Sakai zeigt derweil in der Offensive stets ordentliche Ansätze, zugleich in seinem Kerngeschäft der Verteidigung aber unübersehbare Schwächen.

Bislang gibt es bezüglich eines neuen Rechtsverteidigers noch keine konkrete Spur. Der medial in Gespräch gebrachte Oliver Kirch von Borussia Dortmund ist nach Informationen der „RuhrNachrichten“ indes kein Thema, weil er mit seinen 31 Jahren bereits zu alt ist und nur eine sehr überschaubare Perspektive mitbrächte.

Auf der linken Abwehrseite hat Trainer Mirko Slomka derweil mit dem aktuell verletzten Christian Pander, Allrounder Christian Schulz und Sebastien Pocognoli gleich mehrere Alternativen, sodass ein Spieler noch gehen dürfte. Während Schulz mit einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub Werder Bremen in Verbindung gebracht wird, soll laut der „Daily Mail“ der FC Everton ein Auge auf den erst im Winter nach Hannover gekommenen Pocognoli geworfen haben. Und im Falle eines konkreten Angebotes würde Hannover den belgischen Nationalspieler vermutlich schon wieder ziehen.

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