Ausgerechnet vor den bevorstehenden intensiven Wochen mit gleich zwei Gastspielen beim FC Bayern München zunächst in der Bundesliga und zehn Tage später in der zweiten Runde des DFB-Pokal, dem kaum leichteren Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen und der Heimpartie gegen den FC Augsburg, die angesichts der hohen Hürden auf fremdem Platz schon fast gewonnen werden muss, bangt Hannover 96 um den Einsatz von Torjäger Mame Diouf.


Der senegalesische Angreifer erlitt beim 1:0-Sieg seiner Nationalelf gegen Uganda im Rahmen der Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien eine Verletzung am rechten Knöchel, wegen der Diouf auf einer Trage vom Platz gebracht werden musste. Nachdem der 25-Jährige in der vergangenen Saison wegen eines Syndesmose- und Außenbandrisses am linken Sprunggelenk monatelang ausgefallen war, was sich deutlich auf die Durchschlagskraft in der Offensive der 96er auswirkte, fürchten die Verantwortlichen in Hannover um Trainer Mirko Slomka nun, dass der Stürmer erneut längere Zeit pausieren muss.

Klarheit über die Schwere der Verletzung und die wahrscheinliche Ausfallzeit soll nun am heutigen Montag eine Kernspin-Untersuchung bringen. Sollte sich dabei eine schwerwiegende Blessur herausstellen, wären Hannover wegen des bereits geschlossenen Transfermarktes weitgehend die Hände gebunden. Lediglich vereinslose Spieler könnten noch unter Vertrag genommen werden, doch ob sich darunter ein adäquater Ersatz für Diouf findet, ist mehr als fraglich.

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