Hertha BSC: Florian Krebs entwickelt sich weiter

Hauptstadtklub plant mit Eigengewächs

Florian Krebs gegen Pascal Köpke im Training von Hertha BSC

Macht auf sich aufmerksam: Hertha-Eigengewächs Florian Krebs (l.). ©Imago images/Metodi Popow

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Hertha BSC Berlin die laufende Saison auf dem zehnten Platz abschließt, womit die Hauptstädter genau die Platzierung erreicht hätten, die sie in der Vorsaison innehatten. Eine Weiterentwicklung war bei der Dardai-Elf in dieser Spielzeit nur selten zu beobachten.

Positiv bei den Berlinern ist jedoch die Heranführung eigener Talente in den Profikader. Zwar kommen Maurice Covic, Palko Dardai oder Dennis Jastrzembski auf nicht allzu viel Bundesliga-Einsätze, dennoch durften die Youngster regelmäßig im Training Profiluft schnuppern.

Der nächste, der diesen Schritt bei der Hertha gehen soll, ist Florian Krebs. Auch er trainierte bereits mit der Bundesliga-Mannschaft des Hauptstadtklubs und wird von den Berlinern behutsam aufgebaut. Spielpraxis sammelte der 20-Jährige in der laufenden Saison vor allem in der zweiten Mannschaft, wo er als Leistungsträger im defensiven Mittelfeld vorangeht.

Weiterhin bei den Profis dabei

Den Sprung in den Herren-Bereich hat der seit 2006 bei Hertha BSC ausgebildete Krebs also bereits geschafft und sich dabei gut weiterentwickelt. Nun soll er die Vorbereitung auf die neue Saison mit den Profis bestreiten und sich dort nach Möglichkeit weitere Erfahrungen holen. Dabei profitiert Krebs auch vom Trainerwechsel hin zu Ante Covic.

Covic trainert nämlich aktuell die zweite Mannschaft der Berliner und kennt Krebs damit bestens. Für die Integration des Mittelfeldspielers in die Profimannschaft sind das beste Voraussetzungen.

Langfristig soll Krebs so herangeführt werden, im Raum steht auch eine Ausleihe, damit sich der gebürtige Berliner auch auf höherem Niveau als der Regionalliga Nordost zeigen kann. Fest steht allerdings eins: Hertha BSC traut seinem Eigengewächs einiges zu.