Mit 28 Punkten und Platz sechs nach 17 Spieltagen hat Aufsteiger Hertha BSC die Errwartungen mehr als übertroffen und darf schon jetzt angesichts von satten 14 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz die Planungen für die neue Saison intensivieren, in der es natürlich ebenso wie zuvor in der Rückrunde die gezeigten Leistungen zu bestätigen gilt.

Keine große Rolle werden dabei die beiden Routiniers Maik Franz und Peer Kluge spielen, die schon in der Hinrunde kaum mehr zum Zug kamen. Der 32 Jahre alte Franz durfte lediglich im DFB-Pokal ran und der noch ein Jahr ältere Kluge, im Aufstiegsjahr noch ein absoluter Leistungsträger, musste sich nach der Verpflichtung von Hajime Hosogai, Tolga Cigerci und Per Skjelbred mit lediglich zwei Einwechslungen in der Bundesliga begnügen.


Sowohl mit Kluge als auch mit Franz sind in den nächsten Tagen Gespräche geplant, in denen Manager Michael Preetz das Duo auf die nicht mehr vorhandenen Perspektiven hinweisen und versuchen wird, sie zu einem Wechsel zu bewegen. Franz hat allerdings gerade erst eine Anfrage von Energie Cottbus abgelehnt und erklärt, sich in Berlin durchsetzen zu wollen.

Das Problem bei Kluge und Franz sind sicherlich auch die jeweils noch bis 2015 laufenden und gut dotierten Verträge, die einen Wechsel im Winter aus freien Stücken und ohne vorherige Vertragsauflösung unwahrscheinlich machen. Will die Hertha das Duo loswerden, wird man folglich um die Zahlung einer Abfindung kaum herumkommen.

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