Hertha BSC: Eduard Löwen kommt

Transfer bestätigt

Eduard Löwen am Ball für den 1. FC Nürnberg

Eduard Löwen (vorne) läuft künftig für die Hertha auf. ©Imago images/De Fodi

Update (17:27 Uhr):
Hertha BSC hat die Verpflichtung von Eduard Löwen nun auch offiziell bestätigt. „Wir haben Eduard schon einige Zeit intensiv beobachtet. Als Junioren-Nationalspieler passt er genau in die Kategorie Spieler, die wir suchen: jung, talentiert und in seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende“, so Michael Preetz zum Transfer. Löwen erhält einen „langfristigen Vertrag“ in Berlin, die genaue Laufzeit gab Hertha BSC nicht bekannt.

Ursprünglicher Artikel:
Der Transfer von Eduard Löwen von Nürnberg zu Hertha BSC Berlin bahnte sich an, nun steht er genau in diesen Stunden vor der Vollendung. Wie die Herthaner am heutigen Donnerstag über Twitter mitteilten, ist Löwen bereits in der Hauptstadt gelandet und absolvierte den obligatorischen Teamcheck. Die offizielle Verkündung des Wechsels dürfte im Laufe des heutigen Tages folgen. Als Ablöse fließen laut RBB zwischen sieben und acht Millionen.

Sinnvoller Transfer

Mit Löwen bekommen die Berliner einen variablen zentralen Mittelfeldspieler, der in seiner Karriere auch schon als Innenverteidiger auf dem Platz stand. Ausgebildet wurde der heute 22-Jährige unter anderem beim 1. FC Kaiserslautern, ehe er sich 2016 zunächst der zweiten Mannschaft des FCN anschloss.

Dort blieb er nicht lange, der damalige Nürnberger Trainer Michael Köllner beorderte ihn rasch zur ersten Mannschaft. Dort hatte Löwen in der Saison 2017/18 entscheidenden Anteil am Aufstieg in die erste Liga. In der vergangenen Spielzeit hatte Löwen 22 Einsätze in der Bundesliga und empfahl sich dadurch wiederum für die deutsche U21 Auswahl.

Für diese ist Löwen aktuell nominiert und fährt damit auch mit zur Europameisterschaft, wo er zusammen mit seinem künftigen Mitspieler Maximilian Mittelstädt das Nationaltrikot trägt. In Berlin wird der gebürtige Idar-Obersteiner dann voraussichtlich im zentralen Mittelfeld eingeplant werden, wo er gute Chancen hat, künftig neben dem wohl auch in Zukunft gesetzten Arne Maier aufzulaufen.