Drei Tage hat der Hamburger SV noch Zeit, um für den Angriff eine Alternative zu Artjoms Rudnevs zu finden. Nachdem zuletzt viel spekuliert wurde und vor allem der von der TSG 1899 Hoffenheim ausgemusterte Eren Derdiyok heiß gehandelt wurde, scheinen die Verantwortlichen des HSV um Trainer Thorsten Fink und Sportdirektor Oliver Kreuzer nun vor allem Pierre-Michel Lasogga von Hertha BSC zum Wunschstürmer auserkoren zu haben.

Nachdem „Bild“ von einem Hamburger Interesse an Lasogga berichtet hatte, bestätigte Kreuzer gegenüber „Sky Sport News HD“ entsprechende Überlegungen: „Lasogga ist ein interessanter Spieler, der gut reinpasst. Wir wollen ihn ausleihen.“


Weil für Lasogga eine Ablöse von mehr als vier Millionen Euro im Raum steht, wäre ein Kauf für den HSV aus finanziellen Gründen nicht möglich, selbst wenn Hertha BSC den 21-Jährigen abgeben wollte. In Berlin hält man indes nach wie vor große Stücke auf den U21-Nationalstürmer, auch wenn dieser in der neuen Saison noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Der Grund dafür ist allerdings ein Anfang August zugezogener Außenbandriss, nach dem Lasogga wohl frühestens nach der Länderspielpause wieder auflaufen kann.

Trotz der großen Konkurrenz im Angriff der Hertha mit dem aktuell unantastbaren Adrian Ramos sowie dem gleichfalls stark in die Saisongestarteten Sami Allagui und Sandro Wagner hatte Lasogga zuletzt angekündigt, sich in Berlin durchsetzen zu wollen. Dennoch scheint aber eine Ausleihe nicht ausgeschlossen, von der letztlich alle Beteiligten profitieren könnten.

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