Nach dem souveränen geglückten Aufstieg in die Bundesliga, dem zweiten innerhalb von zwei Jahren, will sich Hertha BSC anders als beim letzten Mal wieder in der Bundesliga etablieren. Dafür haben Trainer Jos Luhukay, der als Garant des aktuellen Erfolges gilt und als Belohnung dafür einen neuen Vertrag bis 2016 erhielt, und Manager Michael Preetz schon vier neue Spieler verpflichtet.

Mit Linksverteidiger Johannes van den Bergh (Fortuna Düsseldorf), Hajime Hosogai (Bayer Leverkusen), Sebastian Langkamp (FC Augsburg) und Alexander Baumjohann (1. FC Kaiserslautern) erhält Luhukay vier Verstärkungen, die der niederländische Fußball-Lehrer ausnahmslos schon von seinen früheren Stationen kennt. Während Hosogai und Langkamp in Augsburg unter Luhukay arbeiteten, hatte der Hertha-Coach die damals noch jungen Baumjohann und van den Bergh bei Borussia Mönchengladbach unter seinen Fittichen. Anders als bei Spielern, die lediglich von den Transfergesprächen bekannt wären, erhält Luhukay somit ein Quartett von Spielern, von deren Charaktereigenschaften der Hertha-Coach ebenso überzeugt ist wie von ihren fußballerischen Fähigkeiten.

Weitere Neuzugänge sind zwar grundsätzlich nicht ausgeschlossen, zumindest vorerst aber nicht vorgesehen, wie Manager Preetz gegenüber der „Berliner Morgenpost“ verriet: „Wenn uns keine Spieler mehr verlassen, sind keine Zugänge mehr geplant.“ Allerdings finden sich im aktuellen Kader einige Kandidaten, denen man bei einem Wechselwunsch keine Steine in den Weg legen würde. Dazu gehören vor allem die Abwehrspieler Roman Hubnik und Felix Bastians, die schon in der zweiten Liga nur noch eine Nebenrolle spielten und im Oberhaus keine größeren Chancen auf Einsätze haben dürften.

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