Mainz 05: Beierlorzer neuer Trainer

FSV findet Nachfolger für Sandro Schwarz

Achim Beierlorzer an der Seitenlinie beim 1. FC Köln

Von Köln nach Mainz: Achim Beierlorzer. ©Imago images/Team2

Die Trainersuche beim FSV Mainz 05 ist beendet: Wie der Verein am heutigen Montag bekannt gab, sitzt künftig Achim Beierlorzer auf dem Trainerstuhl. Er erhält einen Vertrag bis 2022. Beierlorzer assistieren werden die bisherigen Co-Trainer Jan-Moritz Lichte sowie Michael Falkenmayer. Außerdem stößt Niko Bungert zum Team, der über zehn Jahre für den FSV auf dem Platz stand und im Sommer seine Karriere beendete.

„Bei sachlicher und inhaltlicher Betrachtung ist Achim Beierlorzer ein typischer Trainer für Mainz 05. Er ist ein akribischer und reflektierter Fußballfachmann, der eine enorme persönliche Entwicklung genommen hat“, erläutert Sport-Vorstand Rouven Schröder. „Er verfügt über eine natürliche Autorität und ein Talent, Fußballer zu führen und zu entwickeln und in seinen Teams einen besonderen Teamgeist zu wecken.“

Von Köln nach Mainz

Als Spieler kam Beierlorzer nie über die Regionalliga Süd hinaus, als Trainer allerdings geht seine Entwicklung steil nach oben. Aus Franken ging es für den heute 51-Jährigen in die Nachwuchsabteilung von RB Leipzig. Die Bullen-Philosophie wirkte sich merklich auf seine eigenen aus, wie später an seinen Mannschaften zu sehen war.

So übernahm er 2017 Jahn Regensburg, Beierlorzers erster Cheftrainer-Posten im Profigeschäft. Mit dem SSV holte er aus relativ bescheidenen Möglichkeiten viel heraus, ließ attraktiven Angriffsfußball spielen – der 1. FC Köln schlug zu.

Dort wurde er allerdings nach schwachen Ergebnissen in der laufenden Bundesliga-Saison erst kürzlich entlassen. „Sicherlich ist dies eine kuriose Situation im Fußball: Vor einer Woche war ich noch Trainer in Köln, nun werde ich in Mainz als Chefcoach vorgestellt. In diesem Geschäft kann es manchmal schnell gehen, besonders wenn es einfach passt“, so Beierlorzer selbst.

Mit dem FSV wolle er nun einen „aktiven Fußball spielen mit hohem läuferischen Einsatz und großer Leidenschaft“, so der Fußballlehrer. Zeit, seine neue Mannschaft vorzubereiten, hat er bis zum Sonntag. Dann steht um 18 Uhr die Partie bei der TSG Hoffenheim auf dem Programm.