RB Leipzig hat auch das Rückspiel gegen den Schwester-Klub RB Salzburg verloren und kann nun nicht mehr aus eigener Kraft die nächste Runde erreichen. Ausgerechnet Salzburg müsste Schützenhilfe leisten, während Leipzig gegen Trondheim gewinnen muss.

Vor allem in den ersten 20 Minuten zeigte sich, dass der Kader der Leipziger mehrere Ausfälle von Stammkräften nicht kompensieren kann. Diego Demme, Marcel Sabitzer und Emil Forsberg fehlten dem Spiel sichtlich. Im Gegensatz zur Bundesliga, wo RB die beste Abwehr der Liga stellt, war die Anfälligkeit gegen die Österreicher deutlich größer. Dass es nur bei einem Tor blieb, war auch dem Abschlusspech des Gegners zu verdanken.

Ausscheiden nicht unwillkommen?

Trotz der überschaubaren Leistung war Trainer Ralf Rangnick nicht gänzlich unzufrieden. Im Interview bei RTL Nitro gab er sogar zu verstehen, dass ein Ausscheiden nicht ganz ungelegen käme. Schließlich hätte seiner Ansicht nach Hoffenheim in der Vorsaison auch nicht die Champios League erreicht, hätte man in der Europa League überwintert.

Die Chancen auf eine gute Platzierung in der Meisterschaft scheinen Rangnick also größer zu sein, sollte das europäische Abenteuer im Dezember enden. Die Aufstellung, die gegen Trondheim gewählt wird, dürfte letztlich zeigen, ob diese Aussage wirklich ernst gemeint war.