RB Leipzig: Müller nach Luzern

Keeper war nur Nummer drei

Marius Müller bei RB Leipzig

Marius Müller durfte beim RB Leipzig kaum zwischen die Pfosten. Imago images/Christian Schroedter

Marius Müller verlässt RB Leipzig und schließt sich dem Schweizer Erstligisten FC Luzern an. Bei den Eidgenossen unterschreibt der 25-Jährige einen Vertrag bis 2022. Über die Höhe einer möglichen Ablöse teilten die Vereine nichts mit.

Bessere Aussichten in der Schweiz

Luzerns Sportchef Remo Meyer wird auf der FCL-Homepgae zitiert: „Für uns war Marius schon längere Zeit eine interessante Option und es freut uns, nun mit ihm eine Einigung erzielt zu haben. Nicht nur bringt er das nötige Rüstzeug und die Qualität mit, um der Mannschaft helfen zu können – auch als Typ passt er perfekt zum FC Luzern.“     

In Leipzig hatte Müller keine Einsatzchancen hinter Stammkeeper Peter Gulasci. In der Saison 2017/18 hatte er sich noch an seinen Ausbildungsverein Kaiserslautern verleihen lassen, dessen Abstieg in die 3. Liga aber nicht verhindern können. Die Suche nach einem neuen Verein scheiterte damals und der gebürtige Heppenheimer musste wieder zu RB zurück.

Letztlich bestritt er kein einziges Liga-Spiel bei den „Roten Bullen“. Bei Luzern rechnet sich das einst vielversprechende Talent nun mehr Chancen aus. Stammkeeper David Zibung ist bereits 35, die anderen Konkurrenten sind eher Perspektivspieler. 

RB hingegen dürfte sich nun noch nach einem weiteren Schlussmann umschauen, um neben Gulasci und Yvon Mvogo das Trio wieder komplett zu machen. Allerdings beschäftigt sich auch Mvogo mit einem Vereinswechsel.