Nach den Abgängen von einer Reihe von Leistungsträgern hegten noch vor wenigen Wochen viele Fans des SC Freiburg die Befürchtung, dass ihr Verein in der kommenden Saison wieder gegen den Abstieg spielen muss. Inzwischen blickt man beim Sportclub aber wieder deutlich zuversichtlich nach vorne, wurden doch schon einige vielversprechende Akteure wie Francis Coquelin vom FC Arsenal oder Gelson Fernandes von Sporting Lissabon verpflichtet.

Der letzte Neuzugang ist nun ebenfalls ein Spieler, der international einen guten Ruf besitzt und zudem noch eine Menge Luft nach oben hat. So vermeldete Dynamo Kiew am gestrigen Dienstag den Wechsel von Admir Mehmedi nach Freiburg. Der 22 Jahre alte Schweizer mit mazedonischen Wurzeln war erst im letzen Sommer für mehr als vier Millionen Euro vom FC Zürich nach Kiew gewechselt, musste sich in der ukrainische Premier Liga aber bei 25 Einsätzen meist mit der Jokerrolle begnügen, wie zwölf Ein- und neun Auswechslungen zeigen.

In Freiburg soll der zwölfmalige Nationalspieler der Schweiz, der sowohl in der Spitze als auch hängend dahinter und auf dem linken Flügel spielen kann, wieder an seine starken Leistungen aus Züricher Zeiten anknüpfen, wobei der Sportclub in diesem Fall die Möglichkeit hätte, Mehmedi per Kaufoption fest zu binden, sobald das zunächst für nur ein Jahr anberaumte Leihgeschäft abläuft.

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