SC Freiburg: An der Kette ist nicht zu rütteln

Abwehrchef Heintz mit Selbstvertrauen

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 | 12:04

©Imago images/Uwe Kraft

Der SC Freiburg kann an sich nicht klagen über den Saisonstart, wurde doch erst eine Partie verloren. Die ging mit 0:4 gegen den BVB zwar gehörig daneben, ist aber angesichts des Gegners und den sonstige vor allem defensiven Leistungen zu akzeptieren.

Vor allem bei den drei Remis stand die Abwehr solide, weswegen Trainer Christian Streich auch keinerlei Anlass sieht, an ihr etwas zu ändern. Alle vier Akteure der Abwehrkette durften in sämtlichen Partien von Beginn an auflaufen. Außer Jonathan Schmid, der zweimal kurz vor Schluss ausgewechselt wurde, machten alle die 450 Minuten in fünf Partien voll.

Tempelmann drängt sich auf

Speziell Abwehrchef Dominique Heintz, ohnehin Dauerbrenner bei all seinen Stationen, strotz daher vor Selbstvertrauen. „Ich weiß, was ich kann und was ich schon geleistet habe. Das versuche ich zu bestätigen und mich weiter zu verbessern“, so der frühere Kölner gegenüber dem „kicker“ (Ausgabe vom 29.10.2020). Die Konkurrenz durch den nach Leihe zurückgekehrten Keven Schlotterbeck spornt ihn demnach an.

Während in der Viererkette also auch gegen Bayer Leverkusen am Sonntag alles beim Alten bleiben dürfte, deutet sich im Mittelfeld eine kleine Wachablösung an. Lino Tempelmann hatte zuletzt viel Lob bekommen, bei seiner Einwechslung gegen Union Berlin überzeugt. 

Der 21-Jährige wird immer mehr eine Option für den im Breisgau noch nicht ganz angekommenen Baptiste Santamaria. Sollte es dazu kommen, tut dem aus der eigenen U19 stammenden Kreativspieler eine eingespielte Abwehr in seinem Rücken sicherlich gut.